Segelboot Club Krems

ZVR: 640102237

2012


Generalversammlung:

Sportlicher Leiter SCKr (Steiner Franz, 20.3.2013)

Bericht zur Saison 2011
Liebe Segelfreunde,
wie schon in vergangenen Jahren möchte Euch hiermit eine kurze Zusammenfassung über die sportlichen Ereignisse im Segelboot Club Krems sowie den Leistungen unserer Segler in der vergangenen Saison 2011 geben.

Mich freut berichten zu können das auch in der vergangenen Saison wieder alle 4 Regattaveranstaltungen des SCKr zustande gekommen sind, auch wenn die Beteiligung daran im Vergleich zu den jetzten Jahren gesunken ist. Leider fehlen uns mittlerweile einige wie unser Urgestein Willi Schmidl, die früher als „Zugpferd“ immer dabei waren und nun entweder aus gesundheitlich Gründen das Geschehen abseits der Regattabahn beobachten oder aber auch anderweitig beschäftigt sind.

Die Bewerbe Ansegeln und Absegeln freuen sich nach wie vor über Beliebtheit bei unseren Seglern der Ynglingklasse aber auch unseren Segler in den anderen Bootsklassen. Die Sonnwendregatta zugleich Donaupokalcup lockt immer noch auch Segler aus anderen Vereinen an und das trotz der nicht immer leichten Windbedingungen. Im Gegensatz zu den Vorjahren hatten wir bei unseren 2011er Veranstaltungen auch keine Probleme mit einem erhöhtem Wasserstand.

Insbesondere die Weinleseregatta möchte ich aber hervorheben. Martin Lutz hat uns heuer gezeigt das mit viel Engagement die auswärtigen Segler an den Seen Vorort während der Saison zur Reise an die Donau verpflichtet werden können und somit konnten uns bei dieser sehr gelungen Veranstaltung nicht nur darüber freuen, dass die Gäste die Mehrzahl der Segler stellten sondern wieder einmal insgesamt 15 Boote der Ynglingklasse in der Ergebnisliste aufscheinen. Auch ist es Martin Lutz gelungen nach vielen Jahren die Aquilaklasse wieder an die Donau zu locken und somit waren sogar zwei Klassen auf der Regattabahn.

Allein die Reisefreudigkeit unserer Segler war im letzten Jahr geringer als in den Jahren davor. Wie ich mir bei der Herbstsitzung des Niederösterreichischen Landessegelverbandes wieder sagen lassen musste, hat keiner unserer Segler auch nur eine Donaupokalveranstaltung in einem anderen niederösterreichischen Club besucht. Die Regatten in Tulln und die Landesmeisterschaft in Marbach mussten aufgrund
mangelnder Meldungen abgesagt werden.

Erfreulich aber ist das ab heuer Aktivitäten der niederösterreichischen Clubs hinsichtlich der Austragung von Schwerpunktklassenregatten und Klassen-Landesmeisterschaften durch den NÖSV unterstützt werden. Und auch unserem Niederösterreichischen Landesmeister 2011 in der Ynglingklasse Martin Lutz möchte ich herzlich gratulieren. In der Bestenliste der Ynglingklasse sind wir aber im Jahr 2011 mit 7 Seglern vertreten, wobei drei davon – natürlich Martin Lutz, aber auch Wolfgang Janusch und Bernhard Prange auch Auswärtsergebnisse aufweisen können. Aber auch Simone Hödl (Janusch), Max Pirker, Ulf Elser und Hermann(o) Steinbach verdienen es erwähnt zu werden, haben sie doch den SCKr bei der Weinleseregatta gebührend vertreten. Und auf Johannes Traxler können wir stolz sein, hat er doch an der TopCat-WM am „Ebensee“ – Traunsee Ende August teilgenommen und dabei den respektablen 26. Platz von 44 Teilnehmern in seiner Klasse errungen.

Dazu möchte ich in Erinnerung rufen: der SCKr gewährt ab der Saison 2011 eine Spörtförderung für jede Auswärtsregatta in der Höhe von 15€ pro SCKr-Segler. Durch dieses Körberlgeld hoffe ich Euch wieder zur vermehrten Regattateilnahme zu ermuntern, dann wird’s vielleicht auch mal mehr werden. Leider ist bei mir noch kein Ansuchen dafür für die Saison 2011 eingegangen. So habe ich mich bemüht in den Bestenlisten die notwendigen Daten zu eruieren und bitte um Verständnis falls ich nicht jede besuchte Regatta gefunden und damit berücksichtigt habe. Das gilt insbesondere für Regatten außerhalb Österreichs.

In eigener Sache möchte ich auch noch ein weiteres Thema anschneiden: Immer wieder höre ich „wir haben im Verein keine Jugendarbeit“ oder „Du segelst ja bei uns gar nicht mehr“. Es stimmt im Jahr 2011 bin ich selber nur zwei kleine Regatten in Wien gefahren. An den 32 Regattatagen und 39 Wassertrainingstagen meines älteren Sohnes im In- und Ausland war ich bei fast allen als Chauffeur, Betreuer, Trainer oder einfach nur „Optivater“ vor Ort dabei. Nachzulesen unter http://members.aon.at/steinerf/Index.htm .

Bedanken möchte ich mich wie jedes Jahr bei unserem Ewald Pulker für die souveränen Regattaleitungen und seinen Helfern auf dem Startschiff und an Land in der Küche, sowie unserer Elfi Pirker für ihre humorvollen Berichte.

Bedanken möchte ich mich auch bei allen Seglern für ihre Regatta-Teilnahmen und hoffe für die Saison 2012 das wieder einige Segler mehr an Donaupokal-Cup sowie den Landesmeisterschaften und an den verschiedensten Klassenregatten teilnehmen.

Ich freue mich Euch alle bald wieder zu sehen und wünsche Euch für die Saison 2012 ein herzliches

Mast- und Schotbruch
Euer Franz Steiner

 


Ansegeln: 28.4.2012

Ein Traumwetter – angesagte 30°C, starker Wind aus SO, alles traf ein. 12 Boote waren am Start! Erich Hutter, unser Neuer im Club ließ es sich nicht nehmen mit seinem Boot – Schwertboot an den Start zu gehen. Unmittelbar nach dem Start überschlugen sich die Ereignisse. Wie alle Schwerbootsegler unterschätzten auch Erich Hutter mit Helmut Weiß als Vorschoter – Neulinge auf der Donau – die Windverhältnisse und kenterten bei der ersten Böe. Der Erste vor Ort war Bernhard Prange, der Erich und Helmut an Bord hiefte, in der Folge kam Mario Strummer zu Hilfe und verletzte sich dabei so schwer am Kopf, dass er im Spital genäht werden musste! Somit waren 2 Boote weniger!

Bei böigem, starkem Wind setzten sich die Pirkers an die Spitze, gefolgt von Wolfgang Janusch mit Katharina Mayer, Thomas Pfaller und die Pichler Jungs. In Hollenburg vergeigten die Pirkers die Führung nach einem zu weiten Schlag ans linke Donauufer und Wolfgang setzte sich an die Spitze. Bei der Brücke, oder genau unter der Brücke konnten die Pirkers sich wieder an die Spitze setzen, wobei nicht ganz klar war, ob sie nicht hätten Raum geben müssen. Wie auch immer, in einem Herzschlagfinale mit einer Bootslänge Vorsprung konnte Wolfgang die Wettfahrt für sich entscheiden. Trotz Rettungsaktion schaffte es Bernhard als Dritter in Traismauer einzulaufen. Unmittelbar nach dem Zieldurchgang erfasste ihn eine Böe, sodass das Schiff dermaßen krängte, dass Roman May, sein Vorschoter, sich freiwillig über Bord kippte, um das Boot zu „retten“.
Nach dem Essen startete Ewald Pulker um 14:15 Uhr mit Gerdschi (Gerhard Haindl – Ewalds Verstärkung am Startschiff) beim Kran die Wettfahrt Richtung Krems. Der Wind hatte wie angekündigt noch etwas zugelegt, sodass einer rasanten Heimfahrt nichts im Wege stand. Unter Spi erreichten die Boote Rumpfgeschwindigkeit.

Die Aquilasegler, Winkelbauer/Mörwald und Gotsmy/Metzker zeigten, dass die Segeleigenschaften ihrer Boote nicht zu unterschätzen sind und schafften es sich bis zum Ziel in Hollenburg nicht von der Spitze vertreiben zu lassen. Lediglich die Pirkers waren einfach nicht zu schlagen und sicherten sich mit dem 1. Platz den Gesamtsieg.
Bei diesem Einsatz! –– Da war der 3. Platz fällig!!
Unterdessen kam es zu einer neuerlichen Rettungsaktion! Dieter Kleber, Hermann Steinbachs Vorschoter ging nach einer zu üppigen Captain Morgan- Stärkung über Bord und musste von der MS Florian gerettet werden. Hermann, ebenfalls voll des guten Getränks parkte sich am Ufer ein, um die Segel in Ruhe zu klarieren. Beim Abschleppmanöver von Hermanns Boot durch Heinz Kugler mit Michael Cyba auf der Zille kam es neuerlich zu einem Eklat. Hermann schlug einen Haken und Michael köpfelte ins Wasser! – Handy nass, Brille weg!
Im letzten Augenblick schaffte es Ewald die MS Florian knapp oberhalb Hollenburg zu verankern um den Zieleinlauf abzunehmen.
Im Hafen machte Heinz Futterknecht beim Anlegen einen dermaßen starken Aufschießer, Wolfgang konnte das Boot gerade noch abfangen, aber seine Vorschoterin Kerstin verlor das Gleichgewicht und versenkte sich ins Wasser. Letztendlich versammelten sich alle auf unserer schönen großen Terrasse. Ingrid Kugler servierte Wurst und Geselchtes und alle hoben das Glas auf den gelungenen Start der heurigen Segelsaison. Zu erzählen gab es genug, Seemannsgarn wurde gesponnen! Um Mitternacht wurde noch unser neuer Heizstrahler angeworfen und die Tagesereignisse von Neuen aufgerollt und analysiert! – Guat is gaunga, nix is gschehn!!!!

Ergebnis des heurigen Ansegelns

1. Max Pirker / Elfi Pirker

2. Wolfgang Janusch / Katharina Mayer

3. Michael Gotsmy / Wolfgang Metzker

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Liebe Segler,

beigeschlossen ein Kurzbericht aus Sicht der Mannschaft der MS Florian zum SCKr
Ansegeln2012. Bin froh, dass alle überlebt haben. Hutter gekentert, Mario Strummer beim Hilfeversuch verletzt und ins Spital gebracht. Roman May nach Zieleinlauf in Traismauer aus der beinahe flach am Wasser liegenden Yngling von Bernhard gefallen.

2. Wettfahrt bei km 1989,4 Mann über Bord Dieter Kleber vom Boot Hermann Steinbach.
Steinbach kann das Boot unter Spi alleine nicht mehr kontrollieren. Kleber trägt keine Schwimmweste, Wassertemperatur 9 Grad. Wir sind mit der MS Florian zufällig in der Nähe und das MOB Manöver gelingt schulbuchmäßig (ist aufgrund der Kälte auch überlebenswichtig). Während des Manövers muss ich noch einen Funkspruch absetzen, da wir uns in der Schifffahrtslinie befinden und uns 2 Schiffe bedrohlich am Korn haben. Sie weichen großräumig aus.

Weiterfahrt neben unkontrolliertem Boot von Hermann, der sich nach ca. 15 min im Schlamm
festfährt und somit fürs erste in Sicherheit ist. Die Zille mit Heinz und Michael ist mittlerweile eingetroffen und ich setze unsere Fahrt fort um das Feld noch zu überholen und eine zweite Wertung zu machen.

Durch ein Feld mit fliegenden Spi´s und wilden Aufschiessern gelingt es mir in Mitte
Hollenburg-Krems das führende Boot zu überholen, ein Ankermanöver zu fahren und die Wertung zu nehmen. Weiter rauf fahre ich nicht, da mich zwischendurch ein Anruf von Heinz erreicht, dass der Zillenmotor defekt ist und Michael Cyba beim Steinbachbergemanöver auch ins Wasser gefallen ist. Zu guter Letzt fällt auch noch Kerstin Röthig beim Einlaufen in den Hafen vom Schiff. Somit waren´s 6 Badende.

Ich bin froh, dass alle überlebt haben und hebe bei der Siegerehrung noch besonders die
Seemannschaft von Bernhard hervor, welcher ja als erster bei den gekenterten Hutter und Weiss war und sie ohne Rücksicht auf Wettfahrtergebnisse bis zum Eintreffen der Begleitboote an Bord genommen und gewartet hat.

Liebe Grüße
Ewald, Euer Wettfahrtleiter

 Ansegeln 2012


 

 

Sonnwendregatta/Stadtmeisterschaft – 40 Jahrfeier am 16. 06. 2012
P6160051Nach wochenlangen Vorbereitungen lagen zum Teil die Nerven blank. Aber die Hilfe vieler Mitglieder machte es möglich, dass das Fest ein voller Erfolg wurde. Die Wetterprognose hielt, was sie versprach! Bis zur letzten Sekunde bangte Ewald Pulker, ob eine Regatta angesichts des hohen Wasserstandes möglich wird. Die Entscheidung fiel sozusagen in letzter Sekunde am Morgen kurz vor Startbeginn. Diese Tatsache wirkte sich auch auf die Anzahl der Teilnehmer aus, die die Mühen einer Anreise bei so viel Risiko nicht auf sich nehmen wollten. Letztendlich ließ auch der Wind auf sich warten, bis er gegen 16 Uhr mit einigen
Böen auffrischte und sozusagen im letzten Augenblick einen Start möglich machte. Die Pirkers segelten eine Proberunde, um die Stärke des Windes zu testen und legten durch eine Böe ausgelöst ein filmreifes Spimanöver hin. Alles arrangiert für die Gäste!!!…

Die Aquilanten und die Pichlerjungs versuchten eine Testfahrt bei absoluter Flaute und schwappten bis Hollenburg und beschlossen bei einem Bierchen die Sache abzuwarten. Aber unberechenbar, wie der Wind eben ist, schafften sie es nicht mehr rechtzeitig, auch der starken Strömung wegen, rechtzeitig zum Start einzutreffen, sodass die Regatta ohne sie stattfand. Nach einer Startverschiebung, da die Korsarsegler den Start beinahe verschliefen, gelang noch eine spannende Wettfahrt, bei der die Reihenfolge ständig wechselte, nur Martin Lutz mit Peter Frank und die Korsarsegler Günter Novak mit Gattin Alexandra führten das Feld stets an. Letztendlich aber konnten die Pirkers den Sieg für sich entscheiden, da Martin Lutz und Günter Novak bei einem Gerangel an der Leetonne bei der letzten Rundung kollidierten und sich durch ein „Ringerl“ entlasten mussten. – Unter dem Motto „Wenn zwei kollidieren, freut sich der Dritte!“

1A7A9205Gerade rechtzeitig zur Siegerehrung traf die Prominenz ein. Die Bürgermeister Inge Rinke und Alfred Bruckner, Vizebürgermeister Reinhard Resch mit Gattin, die Stadträte Andrea Bergmeier und Gatte. Nach zahlreichen Ansprachen, zu denen unser Obmannstellvertreter Erich Pichler nach einführenden Worten ermutigte, ergriff unser Willi Schmidl das Wort und zeigte in einem Abriss über die Entstehung des Clubs wie viel Engagement und Arbeit notwendig waren, um den Club in den 40 Jahren zu dem werden zu lassen, was er heute ist. An dieser Stelle herzlichen Dank an unseren Willi, dem Mann der 1. Stunde, der als einziger noch immer mit viel Anteilnahme an unserem Clubleben teilnimmt.

 

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Nach dem feierlichen Teil kam erst die richtige Feststimmung auf. DJ Günter Zeiner nahm seine Anlage in Betrieb und alle taten, was sie am besten konnten – Essen und Trinken!

Zur Krönung des Festes wurde zu später Stunde noch ein gewaltiges Sonnwendfeuer entzündet. Max Pirker, der das ganze Fest organisierte, konnte zu später Stunde eine erfolgreiche Bilanz ziehen und dankte allen, die sich “kostenlos“ mit viel Zeit und Arbeitskraft für den reibungslosen Ablauf des Festes einsetzten.

An dieser Stelle gilt ein besonderes Dankeschön

 


Besonderen Dank auch für die zahlreichen Kuchenspenden an Anni Pichler, Margarete Janusch, Gabi Riel, Frau Prange, Uli Mittelbach und Romana

Ergebnis der Sonnwendregata/Stadtmeisterschaft 2012

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1. Max Pirker/Elfi Pirker Yngling

2. Martin Lutz/Peter Frank Yngling

3.Günter Novak/Alexandra Gaßner Novak Korsar

Sonnwendregatta 2012

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Die Pokale wurden gespendet von der Raiffeisenbank Krems Zwettl.

 


 

Weinleseregatta: Yngling- SP, Aquila- SP +Landesmeisterschaft am 22. und 23. 09. 2012

Mit der Ablöse von Martin Lutz durch Bernhard Prange kam es zu einer Neugestaltung des Freitagsabendprogramms.

Unsere Segelfreunde aus Salzburg und Oberösterreich wurden mit der MS Florian von Traismauer abgeholt und in unserem Clubhaus bewirtet. Bernhard führte eine Weinverkostung von Mittelbachweinen durch und ließ eine üppige Brettljause vom Weingut Müllner ankarren. Nachdem alle unser Clubhaus bewundert, gut gegessen und getrunken hatten, blies Ewald zum Aufbruch und schipperte unsere Gäste wieder nach Traismauer. Mit so einer gediegenen Grundlage erkundeten sie noch das Nachtleben in Traismauer, was man am nächsten Tag so manchem ansehen konnte.

Wie auch immer, das Seglerleben ist hart und unerbittlich und als der 1. Wind sich hob, Ostwind gegen alle Prognosen, startete Ewald um 12.45 Uhr die 1. Wettfahrt.

Es kam wie es kommen musste der Ostwind war ein Flop und schlief gänzlich ein. Das ganze Feld musste abgeschleppt werden. Kaum waren alle wieder an der Startlinie, hob sich der Westwind wie angekündigt und die Startmanöver begannen von Neuem.

Die Ynglingklasse konnte es kaum erwarten und legte einen geschlossenen Frühstart hin. Ein Gesamtrückruf war die Folge. Letztendlich konnten 2 Wettfahrten durchgeführt werden. Unsere Gäste mischten wie gewohnt das Feld auf und wir fuhren hinterdrein. An der Luvtonne schwappte es viele an die Tonne oder sie mussten erneut kreuzen, da sie die Strömung vielfach unterschätzten. Die 162er hatten ihre Rettungswesten vergessen, ignorierten die Großschifffahrt, kollidierten mit der Tonne ohne sich zu entlasten und mussten daher 2mal disqualifiziert werden. Von den üblichen „Raum“- Kämpfen abgesehen, verliefen die Wettfahrten ohne Zwischenfälle. Der Abend gipfelte wie üblich mit dem fulminanten Buffet von Frau Rössler.

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Am Sonntag traf der angekündete Ostwind pünktlich um 11 Uhr ein. Wider Erwarten war der Wind stärker als erwartet und Ewald konnte noch 3 Wettfahrten durchführen. Die Pirkers in froher Erwartung vermurksten alles, was zu vermurksen war. Die Sonne machte aber alles wett! Bei einem Bierchen wurden die Segelerfolge bejubelt und die missglückten Versuche bejammert. Auch Hermann Steinbach mit Dieter Kleber war wieder guter Dinge, obwohl bei einer Kollision mit der MS Florian das Vorstag brach und dadurch der Mast umfiel. Gott sei Dank waren keine Personenschäden zu verzeichnen.

Die Beteiligung war überaus zahlreich: 14 Ynglings und 9 Aquilas

Die Preise, Glaspokale, gespendet von der Raiffeisenbank Krems, Weinspende von Weingut Mittelbach wurden aufgebaut und Ewald Pulker und Wilhelm Schmidl nahmen die Preisverleihung vor.

Worte des Dankes verdiente auch die engagierte Helfermannschaft auf den Zillen, die rund um die Uhr im Einsatz waren!

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1. Rudi Mayr / Phillip Boustani
2. Justin Kurz / Gregor Jelinek
3. Karl Holzner / Andrea Holzner

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend verließen die meisten fluchtartig die Lokalität. Manche hatten auch noch eine lange Heimreise vor sich! Die SCKr- und YES- Club- Segler wurden trotz Wind abgeschleppt – die meisten waren zu erschöpft! Im Club heizte Dieter Kleber, froh die Regatta heil ohne Verletzung überstanden zu haben, mit Petra ein und richtete auch leckere Brötchen, um die bereits schon wieder hungrige Seglerbande zu verköstigen.

Sieger der Ynglingklasse

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1. Rudi Mayr / Phillip Boustani
2. Justin Kurz / Gregor Jelinek
3. Karl Holzner/ Andrea Holzner

 

 

 

 

 

 

 

Sieger der Ynglingklasse Landesmeisterschaft

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1. Martin Lutz / Nicolaus Piso
2. Bernhard Prange / Martin Koth
3. Max Pirker / Elfi Pirker

 

 

 

 

 

 

 

Sieger der Aquilaklasse

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1. Raul Otter / Maria Otter
2.Fritz Wallisch / Edgar Bsirsky
3. Peter Geifung / Peter Bauer

 

 

 

 

 

 

 

Sieger der Aquilaklasse Landesmeisterschaft

1. Fritz Wallisch / Edgar Bsirsky
2.Ludwig Sturzeis / Martin Kalhamer jun.
3. Wolfgang Metzker / Michael Gotsmy

 

WG2012

 


Absegeln: am 6. 10. 2012

Unsere letzte Veranstaltung im Jahr war ein wahres Highlight in der heurigen Saison. Das Wetter war sensationell.
Ein sonniger herrlicher Herbsttag.

PA063297Die angekündigten Winde ließen zwar anfangs auf sich warten, aber Ewald als resoluter Regattaleiter blies um 11.20 Uhr zum Start und ein stattliches Feld von 13 Schiffen versuchte sich mühsam mit Rudern oder Ankern an der Startlinie zu halten. Zuerst Ostwind, dann Westwind, man wusste nicht so recht woher der Wind kam.

Letztendlich startete man mit Westwind. Der Spi half aber nur kurze Zeit, denn unmittelbar nach dem Start drehte der Wind nach SW bis Ost. Man konnte es kaum glauben, der Wind wurde stärker und frischte in Böen sogar bis 5 Bft auf.

Nach einem gelungenen Start der Pirkers setzten sich jedoch Pfaller Tom mit Gattin und Wolfgang Janusch mit Tochter Simone Hödl an die Spitze. Wolfgang konnte kurzfristig die Führung übernehmen, aber in Traismauer war Thomas Pfaller Erster. Die Pirkers blieben Dritte.

Traxler mit seinem „10- jährigem“ Sohn segelte zwar seinen Kat als Erster über die Ziellinie, aber seine niedrige Yardstikzahl warf ihn weit nach hinten. Nachdem Robert Worliscek Retterdienste bei Mario Strummer und Macher Thomas leistete, die in den ersten Bojen mit ihrer Bolero kenterten, kam er etwas später als erwartet und Ewald musste sehr lange auf sein wohlverdientes Schnitzerl warten.

 

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Daher verschob sich der Start nach Hause unerwartet weit nach hinten. Aber mit gefülltem Magen war Ewald wieder guter Dinge und startete die Heimfahrt um 16 Uhr.

Der Wind war trotz später Stunde wider Erwarten gut, später sogar relativ stark böig und jetzt aus West. Der angekündete Schlechtwetterwind hatte sich durchgesetzt. Das vorverlegte Ziel in Hollenburg konnten jedoch nur 5 Schiffe erreichen, da der Wind dann doch einschlief. Die Reihung blieb wie bei der Talfahrt die Gleiche!

Es ging nichts mehr!

Einige mussten abgeschleppt werden, andere starteten ihre Motoren.

Im Clubhaus hatte Ingrid Kugler schon eine kleine Jause vorbereitet, die man noch auf der Terrasse einnehmen konnte.
So warm war es schon lange nicht mehr beim Absegeln! Die Siegerehrung fand bereits bei Kerzenschein statt. Auch das hat es noch nicht gegeben!

Aber bei einem abschließendem Gläschen Wein waren alle wieder zufrieden.

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Eine erfolgreiche Segelsaison – der Wind hatte uns bei den Regatten nie im Stich gelassen – war leider wieder zu Ende!

Ergebnis des Absegelns 2012

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1. Tomas Pfaller mit Gattin
2. Wolfgang Janusch mit Simone Hödl
3. Max Pirker mit Elfi Pirker

 

 

 

 

 

 

 

AS2012